Promotion am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften

Promotion am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften

Promotionen an der TU Darmstadt werden als wissenschaftliche Qualifikation und erste Berufsphase verstanden, nicht als dritte Phase des Studiums. Es gibt zwei Wege zur Promotion:

  • Traditionell – Promovierende forschen individuell unter der Betreuung des Doktorvaters/der Doktormutter und sind nicht durch ein verpflichtendes Studienprogramm gebunden.
  • Strukturiert – Doktorandinnen und Doktoranden promovieren im Rahmen eines strukturierten Doktorandenprogramms, zumeist in einem Verbund mit anderen Promovierenden.

Umfangreiche Informationen über Promotion an der TU Darmstadt – u.a. formale Voraussetzungen, Finanzierung, Betreuung – finden Sie auf der Seite Promovieren an der TU Darmstadt.

Ingenium

Ingenium – Young Researchers at TU Darmstadt – ist die Dachorganisation zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der TU Darmstadt. Ingenium bietet Promovierenden und Postdocs ein Qualifikationsprogramm, das Welcome Office und Gelegenheiten zur Vernetzung.

Der Ingenium Welcome Guide für neue Doktorandinnen und Doktoranden bietet einen Überblick über die wichtigsten Schritte zum Start an der TU Darmstadt.

Das neue Ingenium Veranstaltungsprogramm „Karriere – Vernetzung – Information" ist da!

Mit dem Veranstaltungsprogramm „Karriere – Vernetzung – Information“ möchte Ingenium die Angebote ausdehnen und die Säule Vernetzung mit neuen Maßnahmen gezielt ausbauen. Mit dem Schwerpunkt auf Karriereförderung hat Ingenium Veranstaltungen entwickelt, welche die Vernetzung der Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs innerhalb und außerhalb der Hochschule fördern und die Vorbereitung auf eine Karriere in Wissenschaft oder Industrie unterstützen.

Allgemeines zum Promotionsverfahren

Die formale Bearbeitung der Promotionsverfahren wird in Anlehnung der Promotionsordnung der TU Darmstadt (in der Fassung der VII. Änderung vom 28. September 2010) sowie den besonderen Bestimmungen des Fachbereiches von der Dekanatsverwaltung durchgeführt. Alle Anträge sind daher an diese zu richten.

Der Promotionsausschuss kommt i.d.R. jeweils zu Beginn und zum Ende der Vorlesungszeit eines Semesters zusammen (die Termine werden rechtzeitig unter Aktuelles und Termine angekündigt), um über eingegangenen Anträge zu entscheiden. Alle zu bearbeitenden Anträge müssen bis spätestens 1 Woche vor Stattfinden der Kommissionssitzung im Dekanat vorliegen.

Antrag auf Annahme als Doktorand/in

(vgl. § 7 der Promotionsordnung)

Um einen Antrag zur Annahme als Doktorand/in am Fachbereich 2 zu stellen, füllen Sie bitte das Formular aus und senden Sie dieses zusammen mit

  • einem tabellarischen Lebenslauf und
  • einer einfachen Kopie Ihres Abschlusszeugnisses

an das Dekanat des Fachbereiches 2. Sobald der Promotionsausschuss Ihren Antrag behandelt hat, werden Sie postalisch über die Entscheidung informiert.

Antrag auf Eröffnung des Verfahrens

(vgl. § 8 der Promotionsordnung)

Zur Eröffnung des Promotionsverfahrens stellen Sie bitte einen schriftlichen Antrag gemäß dieses Musters und senden Sie diesen zusammen mit den folgenden Unterlagen an das Dekanat des Fachbereiches:

  • gebundene Exemplare Ihrer Dissertationsschrift (siehe Muster des Titelblatts): je Gutachter und Prüfer ein Exemplar + ein Dekanatsexemplar,
  • einen tabellarischen Lebenslauf und
  • die (Kopie der) Quittung über Entrichtung der Promotionsgebühr.

Die Gebühr in Höhe von 100 EUR ist auf das folgende Konto zu überweisen
(Bankverbindung der Technischen Universität Darmstadt):

Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt
Kto-Nr. 704 300 (BLZ 508 501 50)
IBAN: DE36 5085 0150 0000 7043 00, BIC / SWIFT-Code: HELADEF1DAS
Verwendungszweck: Promotionsgebühren FB 2
Bei eingeschriebenen Promotionsstudierenden ist auch die Angabe der Matrikel-Nummer notwendig.

Disputation

(vgl. § 16 der Promotionsordnung)

Sobald alle Gutachten im Dekanat des Fachbereiches 2 eingegangen sind, wird die eingesetzte Prüfungskommission und der Kandidat/die Kandidatin informiert. Die Terminfindung für die Disputation wird dann dezentral über die Mitglieder der Prüfungskommission organisiert. Das Dekanat des Fachbereiches 2 lädt lediglich zu diesem Termin ein und stellt einen Raum für die mündliche Prüfung bereit.

Veröffentlichung der Dissertation

(vgl. § 19 der Promotionsordnung)

Nach bestandener Prüfung hat der Doktorand bzw. die Doktorandin die Dissertation unter Berücksichtigung der Auflagen der Prüfungskommission (§ 17 Abs. 3) zu veröffentlichen; die zu veröffentlichende Fassung ist vom Erstreferenten zu genehmigen.

Die Dissertation muss spätestens ein Jahr nach der erfolgreichen Disputation veröffentlicht werden; auf begründeten Antrag kann diese Frist um ein weiteres Jahr verlängert werden (siehe §19 bis §21 der Promotionsordnung).

Pflichtexemplare, Urkunde und vorläufige Bescheinigung

(vgl. § 21 bis § 23 der Promotionsordnung)

Die jeweilige Anzahl der Pflichtexemplare entnehmen Sie aus §21 der Promotionsordnung. Sobald die Pflichtexemplare der Dissertation beim Fachbereich eingeliefert sind, wird die Promotion durch Aushändigung der Doktorurkunde an den Doktoranden/die Doktorandin vollzogen.

Wird zwischen erfolgreicher Disputation und erfolgter Publikation eine Bescheinigung der erfolgreichen Disputation benötigt, stellt das Dekanat auf formlosen Antrag ein entsprechendes Dokument aus.

Führung des Doktorgrades

(vgl. § 17 und § 22 der Promotionsordnung)

Das Recht zur Führung des Doktorgrades beginnt erst nach Vollzug der Promotion.

Sobald die Pflichtexemplare der Dissertation beim Fachbereich eingeliefert sind, wird die Promotion durch Aushändigung der Doktorurkunde an den Doktoranden/die Doktorandin vollzogen. Von diesem Zeitpunkt an ist der/die nunmehr Promovierte berechtigt, den Doktorgrad zu führen.