Prof. Michèle Knodt moderiert Panel zu „Wasserstoff Governance: Eine Aufgabe der internationalen Kooperation“

im Rahmen des Kopernikus Symposium 2021: Klimaneutrales Deutschland: Technologien und Instrumente für die Energiewende am 9./10. Juni 2021.

14.06.2021

Rund 100 Zuschauer verfolgten im Live Stream oder über Zoom die Expertendiskussion über die internationale Dimension der Wasserstoff Governance. Die meisten Szenarien für den Wasserstoffbedarf einer klimaneutralen Gesellschaft zeigen, dass mittel- bis langfristig ein großer Teil dieses Bedarfs durch Importe gedeckt werden muss. Eine globale Wasserstoffwirtschaft stellt darüber hinaus die Staaten vor eine Reihe von Herausforderungen, die mit der Entstehung neuer Wertschöpfungsketten zusammenhängen – etwa Fragen der Normung, Zertifizierung, technologischen Kooperation sowie wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Dabei werden bilaterale Partnerschaften und die multilaterale Governance eine zentrale Rolle bei der Etablierung internationaler Märkte für Wasserstoff zukommen.

Denkbar sind dabei unterschiedliche Arten der bilateralen Partnerschaft, von Austausch mit Vorreitern bis zur Kooperation mit potenziellen Liefer- und anderen Importländern. Nach welchen Kriterien sollten die jeweiligen Partner ausgewählt werden? Welche Partnerschaften existieren bereits? Welche Ziele verfolgt die Bundesrepublik in den verschiedenen Partnerschaften? In welchen Bereichen des Wasserstoffmarktes nehmen deutsche Firmen besonders vorteilhafte Wettbewerbspositionen ein?

  • Dr. Kirsten Westphal, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
  • Dr. Rainer Quitzow, Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)
  • Philipp Schattenmann, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Moderation: Prof. Dr. Michèle Knodt, Technische Universität Darmstadt, Kopernikus-Projekt Ariadne