„Resilience in an Age of Disruption“: emergenCITY und DiReX präsentieren Forschung auf ICRS-Konferenz

25.03.2026

DiReX- und emergenCITY Wissenschaftler:innen präsentierten ihre Forschungsarbeiten auf der ICRS 2026 in Delft.

Vom 23. bis 25. März 2026 kamen Wissenschaftler:innen aus über 45 Ländern an der Technischen Universität Delft zusammen, um sich auf der „International Conference on Resilient Systems“ (ICRS) über Forschung zu resilienten Systemen auszutauschen. Mit sieben Beiträgen waren auch DiReX- und emergenCITY-Forschende vertreten.

„Resilience in an Age of Disruption“ – der Titel der diesjährigen ICRS spiegelt die Dringlichkeit für das Thema Resilienz wider. Die internationale Konferenz gehört zu den führenden interdisziplinär ausgerichteten Konferenzen in der Erforschung resilienter Systeme mit 200 akzeptierten Beiträgen. Organisiert wurde sie in diesem Jahr federführend vom 4TU Centre for Resilience Engineering in den Niederlanden, zu der auch die TU Delft gehört.

Ebenfalls an der Organisation beteiligt sind das Singapore-ETH Centre, die ETH Zürich, die Technische Universität Darmstadt und das DLR Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen. Seit 2024 sind Christian Reuter, stellvertretender Koordinator des LOEWE-Zentrums emergenCITY und Max Mühlhäuser, Distinguished Emeritus in emergenCITY, im wissenschaftlichen Organisationskomitees der ICRS.

Instrumente der Krisenkommunikation

Joachim Schulze, Leiter Reallabore in DiReX, sprach über die Litfaßsäule 4.0 und ihre Akzeptanz in der Bevölkerung.
Joachim Schulze, Leiter Reallabore in DiReX, sprach über die Litfaßsäule 4.0 und ihre Akzeptanz in der Bevölkerung.

Joachim Schulze, Leiter Reallabore DiReX präsentierte mit Christine Quittkat, wissenschaftliche Mitarbeiterin in emergenCITY sowie Michèle Knodt, DiReX-Direktorin, die Litfaßsäule 4.0. Sie ist ein in emergenCITY entwickelter Prototyp einer energieautarken Warnsäule, die auch während eines langanhaltenden Stromausfalls Anwohner:innen informieren kann. „Die Litfaßsäule 4.0 zeigt, wie resiliente Krisenkommunikation durch Nutzung einer etablierten Infrastruktur nachhaltig integriert werden kann“, so Joachim Schulze. „Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist hoch.“