Xchange Preis für emergenCITY und DiReX Arbeiten rund um die Heinerbox

30.10.2026

Freudestrahlende Gewinner des xchange-Preises (v.l.n.r.): Michèle Knodt, Elisa Berg, Katharina Kleinschnitger, Jens-Ivo Engles, Nadja Thiessen, Frank Hessel, Julian Euler, Janila Dierks, Felipe Francisco De Souza und Hans-Joachim Linke mit TU-Vizepräsident Thomas Walther (3.v.r.)
Freudestrahlende Gewinner des xchange-Preises (v.l.n.r.): Michèle Knodt, Elisa Berg, Katharina Kleinschnitger, Jens-Ivo Engles, Nadja Thiessen, Frank Hessel, Julian Euler, Janila Dierks, Felipe Francisco De Souza und Hans-Joachim Linke mit TU-Vizepräsident Thomas Walther (3.v.r.)

Das interdisziplinäre Heinerbox-Team erhielt am 29. Oktober den xchange-Preis der Technischen Universität Darmstadt in der Kategorie Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer. Damit würdigt die Universität exzellente Transferaktivitäten des LOEWE-Zentrums emergenCITY und des Anwendungs- und Transferzentrums Digital Resilience Xchange (DiReX) rund um die resiliente Sensorbox.

Thomas Walther, Vizepräsident für Innovation und Internationales, überreichte dem interdisziplinären Team den Preis beim INNODAY, den das Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST der TU Darmstadt jährlich ausrichtet. Seit 2025 macht die TU Darmstadt mit dem Preis herausragende Leistungen im Bereich Wissens- und Technologietransfer sichtbar.

Das Besondere an der Heinerbox: Das Team hat Forschung, Transfer und Kommunikation nicht nacheinander, sondern von Anfang an gemeinsam gedacht. Denn die Heinerbox verbleibt nicht im Labor, sondern ist für alle im Stadtraum sichtbar. Im Darmstädter Lichtenbergblock hängen 40 dieser Heinerboxen an Straßenlaternen. Sie erfassen Umweltdaten und erproben Kommunikation, die auch bei Ausfällen funktioniert. Damit kommt die Forschung direkt vor die Haustür der Darmstädter:innen.

Vielfältige Maßnahmen des Wissenstransfers und der Wissenschaftskommunikation kamen bereits zum Einsatz: Mit einer Datenplattform machte das Team die Daten für alle zugänglich. Zusätzlich gingen die Wissenschaftler:innen regelmäßig in den Austausch mit Stadtgesellschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Politik und luden Familien im Frühjahr zu einer interaktiven Rallye durchs Quartier ein. Auch Humor gehörte dazu, etwa in den Heinerbox-Filmen mit bekannten Darmstädter Persönlichkeiten wie Hans-Joachim Heist, Aurora DeMeehl und Dietmar Diamant.

„So wird Wissenschaftskommunikation zum wechselseitigen Lernprozess: Wir erklären, hören zu und entwickeln die Heinerbox mit den Rückmeldungen der Bevölkerung weiter“, sagt Michèle Knodt, DiReX-DiRektorin.

Heinerbox-Team

Maßgeblich zu Forschung und zum Wissenstransfer trug ein großes interdisziplinäres Team bei:

  • Matthias Hollick, wissenschaftlicher Koordinator LOEWE-Zentrum emergenCITY
  • Michèle Knodt, DiReX-Direktorin
  • Katharina Kleinschnitger, Geschäftsführerin emergenCITY
  • Elisa Berg, Geschäftsführerin DiReX
  • Frank Hessel, wissenschaftlicher Mitarbeiter DiReX und emergenCITY (assoziiiert)
  • Julian Euler, Laboringenieur emergenCITY und wissenschaftlicher Mitarbeiter DiReX
  • Davide Toldo, wissenschaftlicher Mitarbeiter Secure Mobile Networking Lab
  • Janila Dierks, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit emergenCITY
  • Annette Rudolph-Cleff, Professorin für Entwerfen und Stadtenwicklung, emergenCITY-PI
  • Joachim Schulze, Leiter Reallabore DiReX
  • Hans-Joachim Linke, Professor für Landmanagement, assoziierter emergenCITY-PI
  • Felipe Francisco De Souza, wissenschaftlicher Mitarbeiter DiReX und emergenCITY (assoziiert)
  • Jens-Ivo Engels, Professor für Neuere und Neueste Geschichte, emergenCITY-PI
  • Nadja Thiessen, wissenschaftliche Mitarbeiterin emergenCITY
  • Angela Zimmerling, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit DiReX